Zuletzt aktualisiert: 29. August 2026

Quick Answer: Der Bambu Lab H2D ist 2026 der erste Bambu-Drucker, der 3D-Druck, Lasergravur, Laserschnitt und Plotten in einem Gehäuse vereint. Der Dual-Nozzle-Druckkopf arbeitet in einem Bauraum von 325 × 320 × 325 mm, während das optionale 40-W-Lasermodul laut Hersteller Sperrholz bis 15 mm Stärke durchtrennt. Die reine Druckervariante kostete zum Marktstart rund 1.899 €, ist bei Preisvergleichsportalen wie Geizhals inzwischen aber schon ab etwa 1.749 € gelistet. In unabhängigen Tests erreichte das Gerät Wertungen von bis zu 9,7 von 10 Punkten, vor allem wegen der Vielseitigkeit — für alle, die nur drucken wollen, lohnt sich der Aufpreis gegenüber dem deutlich günstigeren Bambu Lab P1S aber selten.

Bambu Lab H2D im Überblick

MerkmalBambu Lab H2D
Bauraum325 × 320 × 325 mm (Dual-Nozzle-Modus)
ZusatzfunktionenLaser gravieren/schneiden (optional), Plotten
Lasermodul10 W oder 40 W, laut Hersteller bis 15 mm Sperrholz (40 W)
KameraBirdsEye-Kamera (0,3 mm Ausrichtgenauigkeit, Standard bei Laser Edition)
MehrfarbdruckAMS / AMS 2 Pro-kompatibel, bis zu 2 Einheiten gleichzeitig
Preisab ~1.749 € (ohne AMS) bis ~3.499 € (Laser Full Combo 40 W)

Laut Herstellerangabe ist der H2D der erste Drucker der Bambu-Lab-Reihe, der Fertigungswerkzeuge über den reinen 3D-Druck hinaus in ein Gerät integriert. Für einen reinen Druckvergleich zu deutlich günstigeren Preisen lohnt sich ein Blick auf unseren Ratgeber für Anfänger oder den Bambu Lab P1S im Test.

Vom Drucker zum Multi-Tool im Test

Bambu Lab H2D

3D-Druck, Laser, Plotter · ab ~1.749 €
  • Dual-Nozzle-Druckkopf ermöglicht Zweifarbdruck oder gleichzeitiges Drucken mit zwei Materialien ohne AMS.
  • BirdsEye-Kamera richtet Laser- und Druckvorgänge laut Hersteller mit 0,3 mm Genauigkeit zueinander aus — wichtig, wenn ein gedrucktes Teil im selben Arbeitsgang graviert wird.
  • Bambu Suite bündelt Slicing-, Laser- und Plot-Workflow in einer einzigen Software statt separater Programme.
  • In unabhängigen Tests durchtrennte das 40-W-Lasermodul eine 3 mm starke Pappelholzplatte in rund 11 Minuten mit sauberen, kaum verkohlten Kanten.
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Die Ersteinrichtung läuft ähnlich automatisiert ab wie beim offenen Bambu Lab A1: Bett-Nivellierung und Vibrationskompensation kalibrieren sich selbstständig. Wer den Laser nutzen will, muss zusätzlich die Schutzabdeckung und Absaugung einrichten — ein Schritt, den reine FDM-Drucker nicht kennen.

Preisvarianten: Was brauchst du wirklich?

Bambu Lab staffelt den H2D laut Hersteller in vier Konfigurationen: die reine Druckervariante ohne AMS ursprünglich ab rund 1.899 € (bei Preisvergleichsportalen wie Geizhals inzwischen ab ~1.749 €), die Combo-Variante mit AMS ab etwa 2.199 €, die Laser-Full-Combo mit 10-W-Modul ab rund 2.799 € sowie die Version mit 40-W-Laser ab etwa 3.499 € (Laser-Full-Combo bei Geizhals inzwischen teils ab ~2.399 €). Wer ausschließlich drucken will, zahlt mit dieser Einstiegsvariante deutlich mehr als für den Bambu Lab P1S oder den Creality K2 Plus — der Aufpreis lohnt sich nur, wenn Laser- oder Plot-Funktionen tatsächlich zum Einsatz kommen. Für Business-Anwender mit höheren Anforderungen an Netzwerksicherheit und Materialverschleiß bietet Bambu Lab zusätzlich den H2D Pro mit Wolframcarbid-Düse und WPA2-Enterprise-WLAN an.

AMS-Kompatibilität und Mehrfarbdruck

Für automatischen Mehrfarb- und Multimaterial-Druck nimmt der H2D laut Hersteller sowohl das reguläre AMS als auch das neuere AMS 2 Pro auf — und kann sogar zwei AMS-Einheiten gleichzeitig verbinden. Bei Nutzung einer einzelnen AMS-2-Pro-Einheit funktionieren automatische Filamentzufuhr und Trocknung ohne zusätzliches Netzteil. Eine vollständige Übersicht aller kompatiblen AMS-Systeme samt Preisen findest du in unserem Ratgeber 3D-Drucker mit AMS.

Für wen lohnt sich der Bambu Lab H2D?

Sicherheitshinweis: Das im Januar 2026 bei älteren Bambu-Lab-A1-Geräten bestätigte NTC-Thermistor-Überhitzungsproblem an der AC-Verteilerplatine betraf laut bisherigem Kenntnisstand ausschließlich die A1-Serie (A1 und A1 mini) und nicht die H2-Baureihe, die eine andere Netzteil- und Platinenarchitektur nutzt.

Fazit

Der Bambu Lab H2D ist im Test 2026 keine reine Drucker-Empfehlung, sondern ein Multi-Tool-System für alle, die Fertigung, Gravur und Zuschnitt in einem Gerät bündeln wollen. Mit Testwertungen von bis zu 9,7 von 10 Punkten überzeugt vor allem die Vielseitigkeit — wer aber ausschließlich druckt, bekommt mit dem Bambu Lab P1S ein sehr ähnliches Druckergebnis für einen Bruchteil des Preises. Schau vor dem Kauf auch in unsere aktuellen 3D-Drucker-Angebote.

Unsere Empfehlung

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