Zuletzt aktualisiert: 30. September 2026
Quick Answer: Der Anycubic Photon Mono 4 ist 2026 der aktuelle Einstiegs-Resin-Drucker der Photon-Mono-Reihe: ein 7-Zoll-Mono-LCD mit 10K-Auflösung (9024 × 5120 Pixel, 17 × 17 µm Pixelgröße) bei einem kompakten Bauraum von 153,4 × 87 × 165 mm, laut Geizhals-Preisvergleich ab rund 160 € (Stand September 2026). Die höhere Pixelzahl klingt beeindruckend, macht sich laut einem Testbericht von fauxhammer.com bei alltäglichen 28-32 mm großen Tabletop-Miniaturen aber kaum sichtbar bemerkbar — der eigentliche Vorteil liegt im niedrigen Preis, nicht in einem dramatischen Qualitätssprung gegenüber älteren Modellen.
Anycubic Photon Mono 4 im Überblick
| Modell | Bauraum | Display | Preis |
|---|---|---|---|
| Anycubic Photon Mono 4 | 153,4 × 87 × 165 mm | 10K Mono-LCD | ab ~160 € |
| Elegoo Mars 5 | ähnlich kompakt | 4K Mono-LCD | ~199 € |
| Anycubic Photon Mono M7 | größer, für mehrere Teile | Großes Mono-LCD, COB-Licht | ~299 € |
| Elegoo Saturn 4 Ultra | groß, für Serien | 12K Mono-LCD | ~369 € |
Anycubic Photon Mono 4
- 7-Zoll-Mono-LCD mit 10K-Auflösung (9024 × 5120 Pixel) — laut Hersteller 17 × 17 µm XY-Pixelgröße.
- Kompakter Bauraum von 153,4 × 87 × 165 mm (rund 2,2 Liter Druckvolumen) — ideal für einzelne Miniaturen und kleine Serien.
- Bis zu 70 mm/h Druckgeschwindigkeit bei Hochgeschwindigkeitsresin laut Herstellerangabe.
- Deutlich günstigster Preis in der aktuellen Photon-Mono-Reihe.
Wer 2026 nach “Anycubic Photon Mono” sucht, landet in Preisvergleichen meist beim aktuellen Photon Mono 4 — der ursprüngliche Photon Mono aus früheren Jahren ist inzwischen von neueren Generationen abgelöst worden. Der Mono 4 ist laut Geizhals mit rund 160 € sogar günstiger als der beliebte Elegoo Mars 5 und positioniert sich klar als Einsteigergerät, nicht als Konkurrent zu den größeren, deutlich teureren M-Modellen derselben Marke.
10K-Auflösung: Mehr Pixel, aber sichtbar besser?
Die Zahl “10K” wirkt auf dem Papier nach einem großen Sprung gegenüber älteren 9K- oder 6K-Geräten. Ein unabhängiger Testbericht von fauxhammer.com relativiert das allerdings: Bei den üblichen 25-32 mm großen Tabletop-Miniaturen sind Details wie Gesichtszüge und feine Texturen zwar “fein und oft ziemlich gut” — aber kein klar wahrnehmbarer Sprung gegenüber der Vorgängergeneration. Wer Auflösung als Hauptargument für den Kauf sieht, sollte laut diesem Test eher realistische Erwartungen mitbringen: Der größte Vorteil des Photon Mono 4 ist der niedrige Einstiegspreis, nicht eine sichtbar schärfere Miniatur im Vergleich zu älteren 9K-Druckern.
Bei größeren Objekten ab etwa 75 mm — etwa Büsten oder Deko-Figuren — macht sich das feinere Pixelraster laut Vergleichstests zwischen Elegoo-Modellen ähnlicher Auflösungsklassen dagegen eher bemerkbar, weil hier mehr Fläche pro Pixel abgedeckt wird. Für die typische Warhammer- oder D&D-Miniatur im 28-32-mm-Maßstab lohnt sich der Aufpreis zu höherauflösenden Geräten dagegen selten.
Anycubic Photon Mono 4 gegen Photon Mono M7
Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Anycubic-Modellen liegt nicht in der Auflösung, sondern im Bauraum und in der Lichtquelle. Der Photon Mono M7 bringt ein größeres Mono-LCD und eine COB-Flächenlichtquelle für gleichmäßigere Belichtung über die gesamte Druckfläche mit — praktisch, wenn du regelmäßig mehrere Miniaturen gleichzeitig auf einer Platte druckst. Der Mono 4 ist dafür mit 153,4 × 87 × 165 mm spürbar kompakter und kostet laut Geizhals nur rund die Hälfte.
Für Einsteiger, die mit einzelnen Miniaturen oder kleinen Serien starten wollen, ist der Photon Mono 4 preislich die naheliegendere Wahl. Wer dagegen ganze Regimenter oder größere Sammlungen auf einmal drucken will, profitiert vom zusätzlichen Bauraum des M7 — dafür zahlst du aber auch fast das Doppelte.
Anycubic Photon Mono 4 Ultra: lohnt sich der Aufpreis?
Seit 2026 verkauft Anycubic neben dem Mono 4 auch eine “Ultra”-Variante — der Name klingt nach mehr Leistung, ist es laut Herstellerangaben aber nicht. Photon Mono 4 und Photon Mono 4 Ultra teilen sich exakt dasselbe 10K-Mono-LCD (9024 × 5120 Pixel) und denselben Bauraum von 153,4 × 87 × 165 mm — die Druckqualität ist identisch. Der einzige dokumentierte Unterschied ist das Touchdisplay am Gehäuse selbst: 2,8 Zoll beim Mono 4 gegenüber 4,3 Zoll beim Ultra. Für dieses größere Bediendisplay verlangt Anycubic mit rund 279 € fast das Doppelte des regulären Mono 4 — wer nicht auf ein größeres Touchscreen-Menü Wert legt, bekommt beim günstigeren Mono 4 dieselben Drucke.
Für wen lohnt sich der Anycubic Photon Mono 4?
- Erster Resin-Drucker mit kleinem Budget: Ja — günstigster aktueller Einstieg in der Photon-Mono-Reihe, laut Geizhals sogar unter dem Preis des Elegoo Mars 5.
- Einzelne Miniaturen oder kleine Serien: Ja — der kompakte Bauraum reicht für die meisten Tabletop-Figuren völlig aus.
- Große Druckplatten mit vielen Modellen gleichzeitig: Nein — dafür ist der größere Photon Mono M7 oder der Elegoo Saturn 4 (Ultra) besser geeignet.
- Auflösung als alleiniges Kaufargument: Bedingt — laut Testberichten ist der sichtbare Unterschied zu älteren 9K-Geräten bei kleinen Miniaturen gering, der Preisvorteil zählt mehr als die reine Pixelzahl.
Fazit
Der Anycubic Photon Mono 4 ist im Test 2026 kein revolutionärer Auflösungssprung, sondern der derzeit günstigste sinnvolle Einstieg in Anycubics Resin-Reihe — laut Geizhals ab rund 160 €, kompakter Bauraum, solide 10K-Auflösung. Wer auf dem Papier nach der höchsten Pixelzahl sucht, sollte laut unabhängigen Tests keine dramatische Qualitätssteigerung bei alltäglichen Miniaturen erwarten. Für den Einstieg in den Resin-Druck oder als Zweitgerät für kleine Serien ist er trotzdem eine der wirtschaftlichsten Optionen 2026. Einen vollständigen Überblick über die besten Resin-Drucker findest du in unserem Resin-3D-Drucker-Ratgeber.