Quick Answer: Der Anycubic Kobra 2 ist ein FDM-Einsteigerdrucker mit 220 × 220 × 250 mm Bauraum, maximal 250 mm/s Druckgeschwindigkeit und automatischer LeviQ-2.0-Nivellierung, der laut Geizhals-Preisvergleich schon ab rund 187 € erhältlich ist. Damit ist er günstiger als der reguläre Kobra 3 (~399 €) und aktuell mit die preiswerteste Möglichkeit, in die Anycubic-Modellreihe einzusteigen. Der Kompromiss: Er erreicht nur weniger als die Hälfte des Tempos der Kobra-3-Generation und unterstützt kein Mehrfarbsystem.

Anycubic Kobra 2 — die wichtigsten Daten

ModellBauraumMax. TempoMulticolorPreis
Anycubic Kobra 2220 × 220 × 250 mm250 mm/sNeinab ~187 €
Anycubic Kobra 2 Pro220 × 220 × 250 mm500 mm/sNeinab ~175-270 €
Anycubic Kobra 2 Max420 × 420 × 500 mm500 mm/sNeinab ~569 €
Anycubic Kobra 3250 × 250 × 260 mm600 mm/sJa, mit ACE Proab ~399 €
Anycubic Kobra 3 V2250 × 250 × 260 mm600 mm/sJa, mit ACE Proab ~169-190 €

Laut Geizhals-Preisvergleich schwanken alle vier Preise je nach Händler und Aktion — ein aktueller Check vor dem Kauf lohnt sich, weil sich die Kobra 3 V2 preislich inzwischen teils direkt mit dem älteren Kobra 2 überschneidet.

Ausstattung und Praxis im Test

Anycubic Kobra 2

Günstigster Einstieg in die Anycubic-Reihe · ab ~187 €
  • LeviQ 2.0 — automatische Bettnivellierung, laut Herstellerangabe für einen zuverlässigen ersten Layer ohne manuelles Einstellen.
  • 60 Watt Hochleistungs-Extruder mit optimiertem Kühlventilator (bis zu 7.000 U/min laut Datenblatt).
  • Bis zu 250 mm/s Druckgeschwindigkeit — für ein Einsteigergerät solide, aber deutlich unter dem Tempo neuerer Modelle.
  • Kein ACE-Pro-Anschluss: Mehrfarbdruck ist mit diesem Modell technisch nicht möglich.
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Laut Testberichten (u. a. notebookcheck.com) überzeugt der Kobra 2 vor allem durch die einfache LeviQ-2.0-Nivellierung, die bereits beim Vorgängermodell für einen “perfekten ersten Layer” sorgen soll — ein Kernargument, mit dem Anycubic den Kobra 2 seinerzeit bewarb. Der Aufbau ist in rund 15 Minuten erledigt, die Steuerung läuft über ein einfaches Touch-Display oder per SD-Karte/USB. Wer bereits mit Klipper-Oberflächen arbeitet, findet auch für den Kobra 2 Community-Firmware, allerdings mit weniger Reichweite als bei aktuelleren Modellen.

Kobra 2, Kobra 2 Max oder gleich Kobra 3 V2?

Wer nur gelegentlich kleinere, einfarbige Teile drucken will, bekommt mit dem Kobra 2 für rund 187 € ein funktionierendes Einsteigergerät. Für deutlich größere Bauteile lohnt sich der Blick auf den Anycubic Kobra 2 Max mit seinem 420 × 420 × 500 mm großen Bauraum — allerdings zu einem Preis, der schon in Richtung Mittelklasse geht. Wer hingegen nicht auf ein älteres Modell setzen, sondern von Anfang an mehr Tempo und die Option auf späteren Mehrfarbdruck mit ACE Pro haben will, zahlt bei aktuellen Aktionspreisen der Kobra 3 V2 kaum mehr drauf. Ein ähnliches “günstig, aber technisch limitiert vs. etwas teurer, aber zukunftssicherer”-Muster kennst du bereits vom Vergleich zwischen Creality K1 und K1C auf dieser Seite.

Für wen lohnt sich der Anycubic Kobra 2?

Fazit

Der Anycubic Kobra 2 bleibt auch 2026 ein legitimer Preisbrecher für alle, die ausschließlich einfarbig drucken und beim Einstieg jeden Euro sparen wollen. Wer aber merkt, dass sich die aktuellen Aktionspreise der überarbeiteten Kobra 3 V2 preislich kaum vom Kobra 2 unterscheiden, bekommt dort spürbar mehr Tempo und zusätzlich die Option auf Mehrfarbdruck über ACE Pro. Einen Überblick über alle Testsieger auf dieser Seite liefert unser 3D-Drucker-Test, einen tieferen Blick auf Mehrfarbsysteme unser AMS/CFS-Vergleich.

Unsere Empfehlung

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